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Sommergeschichten

Bei hochsommerlichen Temperaturen luden die Bücherei Laufach, der Geschichts- und Heimatverein Laufach, sowie die Seniorenbeauftragten Carolin Heeg zu ihrer bekannten Reihe "xxx-geschichten" ein, die diesmal den Sommer zum Thema machte. 

Insgesamt neun Vortragende aus den Reihen des Büchereiteams, des Geschichts- und Heimatvereins und den Besuchern trugen ihre Gedanken, Gedichte und Geschichten rund um den Sommer vor. 

So wurden von Gabi Fößel Gedanken des Autoren Eugen Roth vorgetragen, die sich bestimmt schon jeder mal auf der Fahrt in den Urlaub gehabt hat: "Habe ich das Licht ausgemacht? Ist der Herd noch an? Und das Bügeleisen? War es ausgesteckt? Oh Gott, ich habe vergessen abzuschließen!" etc. pp. 

Gabi Pfennig erläuterte, was der Sommer bedeutet: Eis am Stiel, Sonnencreme, Strand, Badehose, etc. Besonders amüsant war das selbst geschriebene Gedicht von Albert Stegmann vom Geschichtsverein über das "Hei-Machen". Birgit Meidhof wählte  eine Geschichte aus der Jahreszeitschrift "en Aacheblick" des Geschichts- und Heimatvereins Laufach. Darin ging es um das Kinderkriegen und damit zusammenhängende Mythen und Aussagen, die früher den Kindern erzählt wurden. Laut Statistik werden in den Monaten Juni bis August die meisten Kinder geboren. Da es sich um Erinnerungen einer sehr bekannten Laufacherin handelte, nämlich der Standesbeamtin Bella Ritter, gebürtig in Hain, enthielt der Artikel viele Begriffe, die man nur in Laufach und Umgebung kennt. Nachdem eine Mitarbeiterin des Büchereiteams jedoch aus Berlin stammt, wurde versucht die Begriffe ins Hochdeutsche zu übersetzen, was zu viel Erheiterung führte. 

Christa Weber setzte sich mit dem Sommer auseinander, der immer perfekt sein soll. Jeder hat an ihm etwas auszusetzen. Den einen ist er zu heiß, den anderen zu trocken. Wieder anderen zu regnerisch. Das führt dann dazu, dass er keine Lust mehr hat und sich verabschiedet. Daraufhin übernimmt der Herbst mit seinem ungemütlichen Wetter. Auf das Bitten der Kinder hin lässt sich der Sommer allerdings überreden, im nächsten Jahr wieder zu kommen. 

Angelika Seubert steuerte nicht nur ein selbst geschriebenes Gedicht bei, sondern sorgte mit ihrer Ziehharmonika für die musikalische Begleitung. Ihre bekannten Weisen animierten einige BesucherInnen zum Mitsingen. 

Bei Kaffee und Kuchen verbrachten die Anwesenden einen 'perfekten' Nachmittag im angenehm kühlen Großen Saal des Pfarrheimes St. Thomas Morus in Laufach. 

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